Die Tennis-Welt hat mit den Davis Cup Finals noch ein Turnier in petto, welches zum Jahresende nochmals für beste Unterhaltung sorgen soll. 18 Nationen kämpfen an drei verschiedenen Standorten um die begehrte Trophäe. Dabei müssen die Fans, die nicht an allen Standorten zugelassen sind, jedoch auf zahlreiche Superstars verzichten, die sich nach einer kräftezehrenden Saison eine Pause gönnen. Wer die größten Chancen auf den Titel hat, checkt das Redaktions-Team von PokerStarsSpors-News.

Nach den ATP Finals ist noch lange nicht Schluss – zumindest nicht für alle Spieler der ATP Tour (alle Tennis-Wetten). Denn 18 Nationen treten vom 25. November bis zum 5. Dezember bei den Davis Cup Finals an, um im wichtigsten und prestigeträchtigsten Turnier für Nationalmannschaften nach den Sternen zu greifen. Dafür müssen die Mannschaften zunächst ihre Dreiergruppe als Sieger oder einer der zwei besten Zweitplatzierten überstehen, bevor es ab dem Viertelfinale in die K.o.-Runde heiß hergeht. Für viele Sportler, Fans und Experten ist der Turnierverlauf noch ein wenig ungewohnt, spielten die Racket-Profis bis 2018 noch an vier über das Jahr verteilten Wochenenden in K.o.-Runden den Sieger aus.

DTB-Team muss auf Zverev verzichten

DTB-Ass Alexander Zverev verzichtete bereits 2019 auf die Teilnahme, als die Davis Cup Finals erstmals im erneuerten Modus ausgetragen wurden, auf die Teilnahme. Während in diesem Jahr die Pause zwischen ATP (alle Wetten zu den ATP-Finals) und Davis Cup Finals zu kurz ist, störten den 24-Jährigen damals viel mehr die Umstände, dass ein Traditionsturnier aufgrund neuer Rechteverhältnisse komplett umgekrempelt wurde. Doch auch ohne den Weltranglistendritten geht Mannschaftskapitän Michael Kohlmann voller Zuversicht ins Turnier: „Die fünf Jungs (Jan-Lennard Struff, Dominik Koepfer, Peter Gojowczyk, Kevin Krawietz, Tim Pütz, Anm. d. Red.) brennen für die Finals und freuen sich, für die Nationalmannschaft und die deutschen Fans zu spielen. Wir können in dieser Konstellation viel erreichen und sind in der Breite gut aufgestellt.“

Um etwas erreichen zu können, muss sich das deutsche Tennis-Team in einer Gruppe mit Österreich und Serbien beweisen. Angesichts des verletzungsbedingten Ausfalls von Dominic Thiem ist gegen das Fünfergespann aus der Alpenrepublik ein Sieg eingeplant. Serbien setzt mit Novak Djokovic, der als nur einer von vier Top-10-Spielern bei den Davis Cup Finals (alle Tennis-Wetten) an den Start geht, alles auf eine Karte, die mit dem Titel belohnt werden könnte. Liefert der Weltranglistenerste allerdings nicht, kann diese Reise auch schnell beendet sein. Neben Serbien ist auch Italien der Durchmarsch bis ins Finale zuzutrauen. Die Mannen vom Stiefel stellen mit Matteo Berrettini, Jannik Sinner, Lorenzo Sonego und Fabio Fognini die beste Einzel-Konstellation aller Nationen, müssen allerdings auch ihre Doppel auf die Reihe bekommen.

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