Sadio Mané kommt. Der FC Bayern verpflichtet den Star vom FC Liverpool und schürt damit die Hoffnungen auf erfolgreiche Zeiten in der Champions League. In der jüngeren Vergangenheit haben sich allerdings nicht immer die größten Namen als die besten Transfers herausgestellt.

Es ist Theater. Robert Lewandowski will zum FC Barcelona, Ausgang des Hin und Her ist offen. Dafür kommt in jedem Fall Sadio Mané an die Säbener Straße. Beim FC Bayern herrscht reges Treiben auf dem Transfermarkt. Grund genug, die besten Transfers der letzten zehn Jahre zu würdigen.

1. Robert Lewandowski, ablösefrei

41 Tore in einer Saison oder fünf Tore in neun Minuten – Robert Lewandowski hat in der Bundesliga (alle Wetten zur Bundesliga) Geschichte geschrieben. Seit mittlerweile acht Jahren schießt der Pole für den FC Bayern die Tore und auch wenn es zum eventuellen Abschied Knatsch gibt, wird seine Zeit im FCB-Trikot unvergessen bleiben. In seiner Zeit an der Säbener Straße wurde Lewandowski sechsmal Torschützenkönig, allein in den vergangenen drei Spielzeiten erzielte er über 100 Bundesliga-Tore. Mittlerweile kommt er auf 344 Treffer in 374 Partien für den FC Bayern. Nicht schlecht für einen Spieler, der von einem direkten Konkurrenten um die deutsche Meisterschaft auch noch zum Nulltarif an die Isar wechselte.

2. Joshua Kimmich, 8,5 Mio.

Er ist Kapitän, geht voran und die personifizierte Mentalität im aktuellen Team des FC Bayern. Auf diese Entwicklung haben die Verantwortlichen im Jahr 2015 bei der Verpflichtung von Joshua Kimmich zwar gehofft, in der Art zu erwarten war sie aber nicht. Schon vor sieben Jahren waren die knapp zehn Millionen für Kimmich ein guter Preis, heute wird für ein 20-jähriges Top-Talent nochmal deutlich mehr gezahlt. Aktuell ist Kimmich aus der Mannschaft nicht wegzudenken, sein Vertrag läuft noch bis 2026. Bei schon jetzt 299 Spielen für den Verein hat er alle Chancen, an der Isar zu einer Vereinslegende zu werden.

3. Alphonso Davies, 10 Mio.

Der Name Alphonso Davies war kaum einem ein Begriff, als die Bayern den Kanadier im Winter 2019 verpflichteten. Immerhin nahmen die Bayern für einen No-Name-Spieler aus der MLS zehn Millionen in die Hand. Drei Jahre später lässt sich sagen: Alles richtig gemacht. Davies hat sich zu einem der besten Linksverteidiger der Welt entwickelt. In Sachen Schnelligkeit kann es kaum ein Spieler mit ihm aufnehmen und seine wirkliche Bedeutung für den Serienmeister wurde in der vergangenen Saison deutlich, als Davies drei Monate ausfiel. Mittlerweile kam „Phonzie“ für die Bayern schon über 100 Mal zum Einsatz und hat seinen Wert auf dem Transfermarkt gegenüber der gezahlten Ablöse vervielfacht.

4. Kingsley Coman, 21 Mio.

Egal, ob bei PSG, Juventus oder dem FC Bayern – Kingsley Coman wurde noch in jeder Saison Meister. Dass der Franzose nicht nur nationale Titel garantiert, sondern auch ein Mann für die ganz wichtigen Tore ist, bewies er im Champions-League-Finale gegen Paris (alle Wetten zur Champions League). Spätestens nach dem Siegtreffer in Lissabon war klar, dass der FC Bayern im Sommer 2015 ein guter Deal geglückt war. Damals leihte der deutsche Rekordmeister den Youngster von Juventus Turin aus, zwei Jahre später wurde er fest verpflichtet. Mittlerweile ist Coman eine feste Größe im Kader der Bayern, in fast jedem zweiten Spiel an einem Tor beteiligt und mit 26 immer noch im besten Fußballalter.

5. Xabi Alonso, 9 Mio.

Er hatte schon alles gewonnen, wurde Welt- und zweimal Europameister mit Spanien und Sieger in der Champions League mit dem FC Liverpool und Real Madrid. Im Herbst seiner Karriere entschied sich Xabi Alonso vor der Saison 2014/15 für einen Wechsel zum FC Bayern. Damals war noch nicht klar, dass die neun Mio. Ablöse für einen 32-Jährigen ein echtes Schnäppchen werden sollten. An der Säbener Straße hinterließ der Spielgestalter prägende Erinnerungen und wurde innerhalb kürzester Zeit der Taktgeber im Mittelfeld. In den drei Jahren mit Alonso erreichten die Bayern zweimal das Halbfinale der Champions League, einmal war unglücklich im Viertelfinale nach Verlängerung gegen Real Madrid Schluss. Deutscher Meisterschaften und DFB-Pokalsiege holte Alonso im Vorbiegehen. Nach seiner Zeit an der Säbener Straße beendete er seine Karriere, insgesamt lief er 117 Mal für den FC Bayern auf.

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